In diesem Sommer leidet Westeuropa unter einer mehrwöchigen Hitzewelle mit riesigen Waldbränden, leeren Flussbetten und Hitzetoten in Altenheimen und Krankenhäusern. Die Bevölkerung findet das erschreckend.
Jedem/r müsste allerdings klar sein, dass Hochrüstung und Kriege als Klima-und Umweltkiller Nummer 1 anzusehen sind. Wenn ein Öltanker in einen Sturm gerät und Leck schlägt, dann wird über sterbende Seevögel gejammert, wenn Kriegsparteien Öltanker versenken, dann soll das aber kein Problem sein? Man soll keine Milch mehr trinken, weil die Kühe Methan röpsen und Autofahren ist verpönt, während gleichzeitig ganze Ölfelder bombardiert und dadurch mutwillig in Brand gesetzt werden? Das sind doch alles verzerrte Relationen! Hinzu kommen Umweltwaffen, die gezielt gegen Wetter, Wasser Vegetation und Boden eingesetzt werden.
Jetzt ist endlich mal ein Buch erschienen, dass den militärischen Komplex als Hauptverursacher von Klima- und Umweltschäden benennt und das Ergebnis von 35 Jahren diesbezüglicher Forschung vorstellt - "Olaf Achilles, Militär, Rüstung, Klima ..., epubli 2026"
Wenn ein Umweltaktivist gegen das Schnitzel oder den Kurzstreckenflug kämpft, dann ist das lobenswert. Wichtiger ist aber, dass er/sie sich als Kriegsgegner(in) positioniert!