Laut zdfheute.de vom 24.20.2025 wurde in der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober 2025 erstmals (?) ein in Großbritannien hergestellter Storm-Shadow-Marschflugkörper auf eine Pulverfabrik im russischen Kernland etwa 150 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt abgeschossen. Im gleichen Artikel wird klargestellt, dass der Einsatz westlicher Langstreckenwaffen nachrichtendienstliche Unterstützung und Zielerfassung durch die USA erfordere.
Als Folge dieser Entwicklung ist es wohl einleuchtend, dass Russland alles daran setzen wird, die Einschleusung westlicher Waffen in die Ukraine zu unterbinden, um Angriffe auf das eigene Territorium zu verhindern. Dies erklärt auch den massiven Beschuss durch russische Drohnen und Raketen, den die Ukraine derzeit erlebt.
In diesem Zusammenhang fällt auch auf, dass an den Westen gerichtete Verlautbarungen des russischen Botschafters oder auch Außenministers in unseren Qualitätsmedien grundsätzlich gar nicht oder aber stark verkürzt widergegeben werden, weil solche Aussagen grundsätzlich als List, Täuschung und Lüge eingestuft werden, die es nicht lohnt zu verbreiten. So fällt auch völlig unter den Tisch, dass Lawrow der Nato und der EU jüngst einen Nichtangriffspakt vorgeschlagen hat. Die Bundesregierung greift diesen Voschlag in keiner Weise auf, sondern erklärt in der Bundespressekonferenz vom 29. Oktober, Russland solle einfach den Krieg beenden, dann gäbe es auch kein Problem mehr. Das klingt zunächst einleuchtend, macht aber wie immer keinerlei Angebote in Richtung russischer Sicherheitsbedürfnisse, ganz nach dem Motto 'Wir haben nie böse Absichten, Russland hat diese jedoch immer'. Kurz gesagt: Unsere Entscheidungsträger wollen einen Krieg mit Russland und treiben ihn Zug um Zug voran!